In meinem Auslagenfenster vom Atelier liegen Zapfen der Lärche, die wegen der Heizungswärme alle aufgegangen sind und ihre Samen frei gegeben haben. Die Zapfen von Nadelhölzern interessieren mich schon sehr lange. Darin ist etwas versteckt, was zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung frei kommt. Wenn der Samen auf fruchtbaren Boden fällt, trägt er…
#15/52 weeks of printmaking: Goldene Eier | Von der Schöpfung
Vor ein paar Tagen, war ich in der Ausstellung von Wes Anderson und Juman Malouf Spitzmaus Mummy in a Coffin im Kunsthistorischen Museum Wien. Dort hab ich drei blaue Eier vom Emu entdeckt. In letzter Zeit sind Eier – goldene, aber auch blaue – als Sinnbild von etwas das ausgegraben, bebrütet wird und wo Schöpfung…
#14/52 weeks of printmaking: Play | Ideenspringbrunnen
Ich hab bemerkt, dass ich ein Ideenspringbrunnen bin. Gleichzeitig hab ich erkannt, dass ich mein ganzes Leben damit verbringe, anderen zu gefallen. Vor kurzem hab ich in meinen Tag- und Nachtheften (benannt nach Max Weiler) worin ich regelmässig die Auseinandersetzung mit mir selbst suche, verstanden, dass das Immer-für-andere-da-zu-sein eine Ablenkung ist. Eine Ablenkung vor mir…
#13/52 weeks of printmaking: Woman | Neubeginn
Letzte Woche war wieder ein Jahresbeginn. Ich hab nach einer Rückschau und Würdigung des vergangenen Jahres (das mache ich seit vielen Jahren) in der ersten Woche im neuen Jahr erst einmal aufgeräumt. So ein Neubeginn geht immer einher mit Fragen wie:– Was steht als Nächstes an?– Wo will ich mit meinem Tun hin?– In welche…
#12/52 weeks of printmaking: Stern | Gedanken zu Weihnachten
Weihnachten bedeutet mir etwas. Es ist diese Stimmung, die von dem Datum ausgeht und die mit jedem etwas macht. Die Zeit ist nicht immer feierlich, manche sagen, sie mögen sie gar nicht, aber ich kenne niemanden, der diese Tage ignoriert. Wahrscheinlich ist das auch nicht möglich, weil die Weihnachtszeit etwas ist, mit dem der Kulturkreis…
