Weihnachten bedeutet mir etwas. Es ist diese Stimmung, die von dem Datum ausgeht und die mit jedem etwas macht.
Die Zeit ist nicht immer feierlich, manche sagen, sie mögen sie gar nicht, aber ich kenne niemanden, der diese Tage ignoriert.

Wahrscheinlich ist das auch nicht möglich, weil die Weihnachtszeit etwas ist, mit dem der Kulturkreis in dem ich lebe, aufgewachsen ist. Auch die Medien geben keinen Raum dafür, dass sie vergessen werden könnte. Die Wahrheit ist, man kann ihr nicht entfliehen.

Mir ist in den Weihnachtstagen immer feierlich zumute. Ich geniesse es Freunde zu besuchen und Jahresrückblicke mit Weihnachtsgrüßen zu verschicken. Allerdings sorge ich auch immer dafür, dass die Zeit für mich eher ruhig und auf mich selbst bezogen abläuft.
So nutze ich die Tage zwischen den Feiertagen seit vielen Jahren auch immer als Rückschau. Ich lese die Seiten meiner Tag- und Nachthefte, die ich im vergangen Jahr geschrieben habe und lausche dort genau hin, wo sich Türen für mich öffnen.
Ich lese mehr als sonst im Jahr und zeichne viel.

Das Wochenmuster

Diese Sterne begleiten mich schon seit meinem 16. Lebensjahr. Sie sind sehr einfach und setzten sich aus fünf Quadraten zusammen. Vier davon sind an den äußeren Rändern keilförmig eingeschnitten.
Die Harmonie und die Ausdruckskraft, die in dieser Form liegt, macht mich glücklich.

In diesem Sinne wünsche ich allen Frohe Weihnachten. Genießt den Schnee, die heiße Schokolade, den Glühwein und den Tannenduft. Feiert gemeinsam und freut euch aneinander.

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